Gezeitentanz

Alles ist in einem ständigen Wandel. Das Bild des Meeres erscheint vor meinem inneren Auge und ich sehe die Wellen kommen und gehen, sehe Ebbe und Flut. Dieses Bild trifft auch auf die eigene Lebenswirklichkeit zu. Alles hat einen Rhythmus, eine Bewegung, ein Streben nach Wachstum und Entwicklung. Die Gezeiten des Meeres, der Mondin, der Jahreszeiten, des Werdens, Seins und Vergehens umgeben uns Tag und Nacht und wir sind Teil dieser Gezeiten. Auch wir empfinden Fülle und Leere, Wachstum und Stillstand. Ich lade Euch herzlich ein, uns darin zu üben mit den Gezeiten zu leben. Sie anzunehmen und zu achten - mich mit ihnen verbunden zu fühlen. Sowohl in meiner Kraft und in meiner Mitte sein genießen, als auch in meiner Schwäche und Verzagtheit nicht den Mut verlieren. Dem Lebensfluss mich anvertrauen.

Das Tanzen ritueller Tänze im Jahreskreis ermöglicht uns, die Bedeutung und Wirkung matriarchaler Ursymbole und archetypischer Haltungen zu erfahren.
Mit Tanz als heiligem Ritual wurde seit Jahrtausenden die Verbindung der Einzelnen und der Gemeinschaft mit der Göttin hergestellt. Rituelles Tanzen ist Teil unseres kulturellen Erbes aus matriarchaler Zeit.
Mit unserem Tanzen ehren wir die Elemente Luft, Feuer, Wasser, Erde, die uns Bildnis sind für alle Lebensenergien. Wir verbinden uns mit unseren Mitschwestern zur Ehrung und Feier unseres Selbst, des Weiblichen, der Naturzyklen und der Großen Mutter.   

Gezeitentanz steht für die methodische Verbindung der integrativen Tanztherapie mit den Ritualen zum Jahreskreis.  Beide stellen ganzheitliche Entwicklungsmöglichkeiten bereit mit denen ich Sie gerne vertraut machen möchte. Durch eine erlebniszentrierte Herangehensweise entsteht der leibliche Zugang zu Selbstannahme, Authentizität und weiblicher Verbundenheit.