Rezension aus der schweizer Zeitschrift  Frauenwelt - Weltenfrau, Winter 2006 auf meinen Arbeitskreis während des Karlsruher Frauensymposiums "Kreisen": 
"Der Arbeitskreis "Tanz ist meine Art zu beten" wurde von Tricia Laurent, feministische Kulturrefenrentin, Jahreskreis-Ritualfrau und Tanzpädagogin, der Tochter von Siegrun I. Laurent, geleitet. Tricia brachte Tänze und Lieder zu den 4 Jahreszeiten (zu den 4 Elementen: Feuer, Wasser, Luft, Erde; Anmerkung Tricia) aus verschiedenen Kulturen mit, die wir unter ihrer professionellen, liebevollen Anleitung schnell begriffen. Dadurch, dass wir die einzelnen Tänze sehr lange tanzten und dazu die einfachen Lieder sangen, tauchten wir intensiv in die Energie der Tänze ein. Wir machten die Erfahrung, dass für fast alle Frauen das Erleben der Energie des Tanzes intensiver war, wenn wir selber die Lieder dazu sangen als wenn sie von einem Tonträger kamen. Die abschließende Diskussion über die politische Dimension des Kreistanzes war anregend. Themen wie: Aufhebung der Isolation der Frauen durch den Kreistanz, Schaffen einer Energiespirale, die über uns hinauswirkt, sich verbinden mit der Natur, wenn wir drausen tanzen, der daraus resultierende Respekt der Natur gegenüber, waren nur einige der Inputs, die wir als Gruppe im Plenum vorstellten. Ich sang auf dem Nachhauseweg ununterbrochen die neu erlernten Lieder um sie behalten zu können und ging in Gedanken und auch auf dem Trottoir und dem Bahnsteig immer wieder in Tanzschritten. So werde ich die wunderschönen Tänze in den Jahreskreisfesten an die Frauen hier weitergeben können - und das inspirierende Wochenende wird noch lange seine Kreise ziehen. ..."

Nach dem Tanzen befrage ich manchmal die Teilnehmerinnen, was sie mit den rituellen Tänzen verbinden und was sie mit den Tänzen erlebt haben. Im folgenden eine Sammlung ihrer Anworten. Zur Wahrung ihrer Intimsphäre habe ich die Namen geändert.

Maria, 46 Jahre: Lebensfluß, (Ver)-Wandlung(en)

Eva, 63 Jahre: Seelenschwingung, Einheit, Widerstände, Lachen, Erotik

Petra, 42 Jahre: nach Anfangsschwierigkeiten bedeutet spiritueller Tanz immer mehr: mich ganz und gar eingebunden fühlen im Hier und Jetzt

Monika, 54 Jahre: Schwingender Gleichklang, Verstärkte Energie

Bruni, 56 Jahre: Verbindung mit anderen Frauen und dem Spirituellen, Freude und Ordnung

Ursel,  59 Jahre: Verbundenheit mit Frauen und der Natur, Rückbindung, Tiefe Ergriffenheit

Sabine, 38 Jahre: Würdigung und Ehrung von Frauen, die Tänze bedeuten mir viel,  weil das im Alltag nicht so oft vorkommt, freudige Berührung

Andrea, 27 Jahre: Berührung auf allen Ebenen, Bewegt sein

Silke, 32 Jahre: Ich öffne mein Herz und werde berührt, Präsenz

Gabriele, 45 Jahre: Beten über das Wort hinaus, alte Symbole verkörpern,  Anath-Tanz = Anrufung der Göttin

Margarete, 49 Jahre: Spiritualität - Angebundensein, Freude, Achtsamkeit, berührt sein, Heilung

Eva-Freya, 70 Jahre: Anbindung an die Kräfte der Natur, Verbindung mit göttlichen Kräften, Gemeinsamkeit mit anderen, ehren, würdigen anderer Frauen, Intensität,  Vertiefung von spiritueller Verbindung/Begegnung

Claudia, 42 Jahre: Gemeinschaft, Spiritualität, Freude, Friede

Maya, 26 Jahre: Konzentration, Trance, Verbindung, Freude

Dorothea, 52 Jahre: Ehrerbietung dem Göttlichen und den Frauen gegenüber, die Tänze bedeuten mir sehr viel, meine Seele schwingt, ich fühle mich sehr berührt

Annemarie, 39 Jahre: Glücksgefühle wegen der gleichgesinnten Gemeinschaft

Daniela, 46 Jahre: Ich fühle mich als Teil des großen Ganzen,  Rituelle Tänze lösen in mir tiefe Emotionen aus

Anna, 25 Jahre: Rituelles Tanzen bringt mich zu mir! Ich fühle dann eine Liebe zu Allem